Donaukurier, 28.06.2007 / Nr. 147
Am Samstag Mittag trafen 40 junge Damen auf Einladung von Domkapellmeister Christian Heiß mit dem Würzburger Domkapellmeister Martin Berger in Eichstätt ein. Nach einem herzlichen Empfang und einer Stadtführung bereiteten sich die beiden Chöre gemeinsam auf die musikalische Gestaltung der Vorabendmesse im Eichstätter Dom vor.
Selten war das Chorpodest so überbesetzt wie in diesem Gottesdienst. Ein mächtiger, strahlender Chorklang füllte mit Rheinbergers A-
Auf sehr hohem musikalischen Niveau wurden vor allem Chorwerke des 19. und 20. Jahrhunderts dargeboten. Gegen Ende des Konzerts vereinigten sich die beiden Chöre noch einmal zum „Gebet“ von Moritz Hauptmann und beschlossen das Programm mit einem Klangerlebnis der besonderen Art. Bei Mendelssohn „Laudate Pueri“ verteilten sich die Sängerinnen und Sänger auf den ganzen Dom und umgaben den Zuhörer mit einem gewaltigen Klangband.
Für den begeisterten Applaus bedankten sich die beiden Chöre mit einer Zugabe, bevor sie mit stehenden Ovationen vom Publikum aus dem voll besetzten Dom verabschiedet wurden.