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Musikalische
Früherziehung ist bereits
an vielen Musikschulen ein
bewährtes und attraktives
schulisches Lernangebot,
das schon viele Kinder genutzt
haben. Die Kinder finden
hierbei mit Gleichaltrigen
den Zugang zur Welt der Musik.
Frühzeitige Anregungen
und Lernimpulse fördern
die Entwicklung des musikalischen
Gehörs in besonderem
Maße. Zudem hat eine
Langzeitstudie an Berliner
Grundschulen („Bastian-Studie“)
gezeigt, dass musikalisch
früh geförderte
Kinder sozial kompetenter
sind und in vielen Bereichen
deutlich bessere Leistungen
als andere Kinder zeigen.
Mit der Einrichtung der
Würzburger
Domsingknaben und der Mädchenkantorei
am Würzburger Dom
haben Bistumsleitung und
Domkapitel
in den 60er und 70er Jahren
entschieden, dass auch
Kinder und Jugendliche
(Knaben und
Mädchen) in die Gestaltung
der Domliturgie einbezogen
werden sollen. Diese damals
weitsichtige Entscheidung
hat sich heute an fast
allen deutschen Domkirchen
durchgesetzt.
Ebenfalls durchgesetzt
hat sich heute aber
die Erkenntnis, dass eine funktionierende
Nachwuchsarbeit nur durch frühzeitige
Förderung von Kindern zu erzielen
ist. So ist das Ziel der Dommusik die Errichtung
eines durchgehenden Angebotes für
Kinder und Jugendliche, das mit dem Musikgarten bereits
im
Alter
von 1½ Jahren ansetzt und mit dem
eineinhalbjährigen
Programm MFE-vokal seine
Fortsetzung findet.
Ziel
der Arbeit der Würzburger
Domsingschule ist es, mit
einer sorgfältig abgestimmten
Konzeption und Struktur Kinder
und Jugendliche mit
geistlicher Musik vertraut
zu machen und zu eigenem
Musizieren
anzuregen. Darüber hinaus
soll die Domsingschule durch
Musik die Sensibilität
der Kinder und Jugendlichen
für die Werte
der christlichen Gemeinschaft
wecken und sie auf ein christliches
Menschenbild
ausrichten. |
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