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Leiter der Dommusiken aus dem ganzen deutschsprachigen Raum zu Gast in Würzburg

Domkapellmeisterinnen und -meister aus dem deutschsprachigen Raum tagen in Würzburg und bringen sich in die Strukturdiskussionen der einzelnen (Erz-)Bistümer ein

Der gemeinsame jährliche Austausch der Domkapellmeisterinnen und -meister geht auf eine Initiative des Speyerer Domkapellmeisters Markus Melchiori und des Trierer Domkapellmeisters Thomas Kiefer zurück. Es treffen sich die Dommusiken aus dem ganzen deutschsprachigen Raum, auch Vertreter aus Salzburg und Innsbruck waren diesmal dabei.

Von den 27 Bischofskirchen in Deutschland haben die meisten einen Schwerpunkt in der breit angelegten Chorarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Je nach Domkirche, Stadt, Umland und Trägerschaft der Institutionen seien die Bedingungen für die einzelnen Dommusiken lokal sehr unterschiedlich. „Ein allgemeiner Austausch, gerade auch in Zeiten geringer werdender Ressourcen, sowie das Andenken gemeinsamer Projekte fördern das Miteinander und den kollegialen Austausch“, erklärte Würzburgs Domkapellmeister Alexander Rüth.

Nach der Begrüßung durch Domdekan Dr. Jürgen Vorndran folgte am Sonntag ein erster Gedankenaustausch. Nach dem Abendlob mit Bischof Jung schloss ein gemeinsames Abendessen den ersten Sitzungstag ab.

Am Montagmorgen begrüßten die Domkapellmeisterinnen und -meister den aktuellen Aufruf des deutschen Musikrates zur Förderung und Zukunftssicherung der Kirchenmusik als hohes und unverzichtbares Kulturgut. 

An ein Impulsreferat von Professor Dr. Ulrich Konrad, Seniorprofessor der Philosophischen Fakultät am Institut für Musikforschung der Universität Würzburg, zum Thema „Orchestermessen im heutigen liturgischen Kontext ­ Quo vadis, Kirchenmusik?“ schloss sich ein fachlicher Austausch an. Weihbischof Paul Reder ermutigte in einer zweiten Gesprächsrunde die Anwesenden, ihre Stimme selbstbewusst und vernehmbar in die Strukturdiskussionen der einzelnen (Erz-)Bistümer einzubringen, um dazu beizutragen, dass die Kirchenmusik in diesen Prozessen als integrativer Bestandteil pastoraler Arbeit nicht übersehen werde. Den Dommusiken komme hierbei aufgrund ihrer oft überregionalen Ausstrahlung und der großen Zahl an engagierten Mitwirkenden aller Altersgruppen eine besondere Bedeutung zu.